Anders als Roulette oder Klassenlotterien wie SKL & NKL ist Lotto 6aus49 kein reines Glücksspiel. Beim Lotto hängt der Gewinn auch vom Verhalten der anderen Spieler ab.

Die Gewinnsumme hängt beim Lotto entscheidend davon ab, wie viele andere Lottospieler in der selben Gewinnklasse gelandet sind. Möchte man seine Gewinnquoten optimieren wird Lotto 6aus49 daher zu einem strategischen Glücksspiel wie beispielsweise Poker.

Alles nur Zufall?

Die Wahrscheinlichkeit auf 6 Richtige beim Lotto ist purer Zufall. Sie beträgt rund 1 zu 14 Millionen und ist damit beispielsweise geringer, als bei dem Weg zur Lotto-Annahmestelle Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden. Bezieht man auch noch die korrekte Superzahl in die Rechnung mit ein, schwinden die Gewinnchancen noch einmal um den Faktor 10.

So steigert man die Lottogewinne

Als Lottospieler hat man einen ganz erheblichen Einfluss auf die Gewinnquote, sollte der Glücksfall vom hohen Lottogewinn tatsächlich eintreffen. In jeder Gewinnklasse wird die gesamte zur Ausschüttung freigegebene Summe auf alle Gewinner verteilt. Je mehr Gewinner es gibt, desto weniger bekommt jeder einzelne von der Gesamtgewinnsumme ab.

Am 25. April 1984 erhielten 69 Lottospieler mit 6 Richtigen lediglich rund 20.000 DM als Gewinnsumme. Der bisherige Negativrekord beim Lotto 6aus49. Die Gewinnzahlen der Ziehung: 1, 3, 5, 9, 12 und 25. Am 23. Januar 1988 gab es gar 222 Gewinner mit 6 Richtigen (24, 25, 26, 30, 31, 32).

Daraus folgt eine simple Handlungsanleitung: Häufig angekreuzte Zahlenkombinationen sollten tunlichst vermieden werden, um eine hohe Gewinnsumme im Glücksfall sicherzustellen.

Muster vermeiden

Rund 40.000 Lottospieler tippen Woche für Woche auf die Zahlen 1 bis 6. Fast genauso viele kreuzen ein beliebtes Muster auf dem Spielfeld, wie etwa die Diagonale oder die Ränder des Tippquadrates an. Wer im Glücksfall seinen Lottogewinn nicht mit tausenden anderen Spielern teilen möchte, wählt daher lieber andere Zahlen.

Hohe Zahlen wählen

Die Zahlen 1 bis 31 werden besonders häufig angekreuzt, da sich hieraus Geburtstage bilden lassen. Man sollte deshalb jedoch nicht ausschließlich Zahlen ab 32 ankreuzen, diese jedoch vermehrt bei seiner Tippauswahl in Betracht ziehen um die Quote zu optimieren.

Weiterhin sollte man keine Zahlenkombinationen wählen, die zuvor bereits gezogen wurden. Noch heute etwa kreuzen zahlreiche Spieler die sechs Gewinnzahlen der ersten Lottoziehung aus dem Jahr 1955 an (3, 12, 13, 16, 23, 41).

Zum richtigen Zeitpunkt spielen

Beim deutschen Lotto 6aus49 wird bekanntlich nur die Hälfte der Spieleinnahmen an alle Spieler ausgeschüttet. Betrachtet man lediglich eine Einzelziehung ist, kann die Gewinnausschüttung bei hohen Jackpotsummen jedoch auch die Spieleinnahmen übersteigen. Mathematisch liegt eine positive Erwartungshaltung vor, wenn man nur zu diesen Ziehungsterminen einen Lottoschein abgibt.

Noch attraktiver werden die Gewinnchancen, wenn es zu einer Zwangsausschüttung beim Lotto 6aus49 kommt. Nach 12 Lottoziehungen ohne Jackpotgewinn in Folge, wird der gesamte Jackpot in der 13. Ziehung in jedem Fall ausgeschüttet. Der gesamte Jackpot wird der höchsten Gewinnklasse mit mindestens einem Gewinner zugeschlagen.